SV Concordia Stassfurt

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Integration durch Sport


Für einen fairen Umgang miteinander

Ende der 90er Jahre hatten die Verantwortlichen von Concordia in Zusammenarbeit mit der Stadt die Idee, das Projekt 'Integration durch Sport' ins Leben zu rufen, das bis heute Bestand hat. Hintergrund war, die wachsende Zahl von Asylbewerbern und Spätaussiedlern in das gesellschaftliche Leben zu integrieren.

Seit dem kümmert sich Simone Tovmasyan darum, die Chancengleichheit und das positive Klima im Wohnumfeld zu fördern. Durch freizeitsportliche Angebote gelingt es am besten, Kontakte zu Kindern und Jugendlichen aufzubauen und den fairen Umgang miteinander zu üben.

Das Projekt wurde zwischenzeitlich auch auf andere Personengruppen ausgeweitet. So sollen mit den Angeboten des Sportvereins auch sozial schwache und gefährdete Kinder und Jugendliche, straffällig gewordene junge Leute und auch benachteiligte Erwachsene erreicht werden. Mit gezielten Aktionen soll zum Abbau der Fremdenfeindlichkeit und der Entwicklung von Toleranz und Akzeptanz beigetragen werden.

Bisher gab es Höhen und Tiefen. Anfangs war ein großer Zulauf zu verzeichnen. Dabei waren die Erfahrungen mit jungen Spätaussiedlern von Vorteil. Sportfreizeitliche Angebote wie Fuß,- Volleyball- und Basketballturniere, Zeltlager und Freizeitcamps, eine Poolparty in der ehemaligen Volksschwimmhalle oder ein Table-Turnier waren große Erfolge.

Sehr gut angenommen wurde auch der Sport-und Freizeitnachmittag im Strandsolbad, bei dem die Jugendlichen viel Spaß hatten.

Die Arbeit unseres Sportvereins auf diesem Gebiet wurde gewürdigt mit der Verleihung einer Urkunde für die vorbildliche Integration von jugendlichen Aussiedlern und anderer Zuwanderergruppen durch den Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes. Die Projektleiterin Simone Tovmasyan wurde für ihr Engagement mit der Ehrennadel des Landessportbundes in Bronze ausgezeichnet.

Aber es kamen auch Zeiten wo es nicht so lief. Die Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Ämtern verlief nach anfänglichen positiven Aktivitäten mehr oder weniger im Sande. Wir als Sportverein haben aber nicht aufgegeben. Denn die Idee Leute zusammen zu bringen, lässt sich im Sportbereich sehr gut verwirklichen.

2005 hat das Projekt eine neue Belebung erfahren. Simone Tovmasyan und ihre damaligen zwei Mitarbeiter brachten Mütter mit ihren Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren und sieben und zehn Jahren regelmäßig durch Sport, Spiel und Spaß im Jugend- und Bürgerhaus zusammen.

Das Ziel unserer Projektarbeit ist nicht nur Integration in Form von gemeinsam betriebenem Sport mit Einheimischen, sondern die Übernahme von Verantwortung und Eigenständigkeit zu fördern. Dass die meist ehrenamtlich geleistete Arbeit Früchte trägt, beweist das gute Vertrauensverhältnis der Projektleiterin zu den Teilnehmern, denn in allen Lebenslagen steht sie ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Darüber hinaus stehen allen Interessenten unsere wöchentlichen Trainingsangebote offen. Das sind: Kraftsport im Jugend-und Bürgerhaus in Staßfurt-Nord, Boxen in der Turnhalle der Goethe-Schule, die Leichtathletik-Laufgruppe und offene Fittnessangebote in der Turnhalle Goethe-Schule.

Besonders die Kraftsportgruppe erfreut sich bei den jungen Spätaussiedlern wachsender Beliebtheit. Ihre Mitgliederzahl hat sich von anfangs 6 zwischenzeitlich verdreifacht. Sie trainieren in 2 Gruppen altersabhängig von 13 bis 16 Jahre und von 17 Jahre und älter.


Nähere Auskünfte zu den einzelnen Veranstaltungen bzw. zu den Trainingszeiten können eingeholt werden im Projektbüro im Jugend- und Bürger-Haus, Tel. 0177/8547174 und in unserer Geschäftsstelle

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