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"Es geht um den Sport und um die Jugend"


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Geschrieben: Mi, 13.09.2006 21:00 Uhr    Überschrift: Ausschuss stimmt Finanzspritze für die PMH zu
"Es geht um den Sport und um die Jugend"
 
Über- und außerplanmäßige Ausgaben zur Wiederherstellung der vollen Nutzungsfähigkeit der Paul-Merkewitz-Halle. Ein Thema, mit dem sich die Räte im Wirtschschafts- und Finanzausschuss beschäftigten. Rund 100 000 Euro sind nötig, um die vom Bauordnungsamt des Landkreises Aschersleben-Staßfurt geforderten Maßnahmen zu finanzieren.  
 
Das Dach und elektrische Anlagen müssen erneuert werden. Eine Rauchabzugsanlage und Brandschutztüren sind erforderlich. Fluchtwege müssen neu ausgelegt und Trinkwasserleitungen umverlegt werden. Nur einige der Auflagen, die das Bauordnungsamt den Landkreises für die Paul-Merkewitz-Halle vorsieht. Baumaßnahmen, die bezahlt werden müssen. Kosten : rund 100 000 Euro. Und das in den Zeiten der Haushaltskonsolidierung. Die Verwaltung hat einen Beschluss für die Arbeiten an der Halle ausgearbeitet und wirbt nun in den Ausschüssen und der Stadtratssitzung um dringende Zustimmung. Bürgermeister Martin Kriesel ( CDU ) bringt das Problem auf den Punkt : " Die Concordianer haben keine adäquate Wettkampf- und Trainingsstätte. Die Zustimmung zum Beschluss ist wichtig, um schnellstmöglich wieder zu geordneten Verhältnissen zu kommen.  
 
Dass etwas an der Halle gemacht werden muss, darüber waren sich alle Räte im Ausschuss einig. Doch zu welchem Preis ? " Wenn wir jetzt investieren, wie lange geht es dann gut mit der Halle ?", fragte Angelika Flügel ( Linkspartei. PDS / offene Liste ). Sie stimme der Vorlage dennoch zu : " Denn es geht mir um die Jugend und um den Sport. "  
 
Christel Stenner ( SPD ) pfl ichtete dem bei. " Der Rat hat immer die Arbeit bei Concoridia unterstützt. Ich stimme der Vorlage zu, fordere aber als Äquivalent auch eine Beteiligung an den Betriebskosten. "  
 
Heinz Czerwienski ( CDU / offene Liste / FDP ) erinnerte daran, dass in der Vergangenheit im Stadtrat immer schnell Beschlüsse gefasst wurden, wenn es um Baumaßnahmen und TÜV-Kontrollen an der Halle ging. " Der Rat hat sich damit auch zu den hier geleisteten sportlichen Erfolgen bekannt. "  
 
Sicherheit hat oberste Priorität  
 
Dem stimmte Bürgermeister Martin Kriesel zu : " Für mich ist die Sicherheit entscheidend und ich stimme den Aufl agen des Bauordnungsamtes zur Gefahrenabwehr zu, darüber gibt es keine Diskussion. " Dieses Prinzip habe die Stadt auch in der Vergangenheit immer verfolgt. In diesem Zusammenhang brachte der Bürgermeister erneut sein Unverständnis darüber zum Ausdruck, dass die Schließung der Halle letztendlich das Ergebnis eines Vorstoßes aus den Reihen des Vereins selbst war, zwar in guter Absicht, aber nicht mit der Stadt abgesprochen.  
 
Martin Kriesel hat erste unaufschiebbare Arbeiten an der Halle einleiten lassen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich der Rat nun mit dem Beschluss zur Merkewitz-Halle bekennt.  
 
Der Ausschuss jedenfalls hat das gemacht und die Vorlage mit vier Ja-Stimmen gegen zwei Enthaltungen an den Stadtrat weiter empfohlen.  
 
" Ich danke den Räten im Ausschuss für ihr Zustimmung und die hoffentlich dementsprechende Behandlung in den Fraktionen vor der Stadtratsitzung ", sagte Martin Kriesel. Denn die Räte hätten wie die Verwaltung erkannt, dass es jetzt nicht darum gehen kann, den Verein mit einer Ablehnung der außerplanmäßigen Ausgaben zu bestrafen, sondern das hohe sportliche Niveau in Staßfurt aufrecht zu erhalten. " Und das, obwohl der öffentliche Druck und die Lagerbildung aufgrund des viele betreffenden Themas sehr groß ist. "  
 
Auf Christel Stenner und Angelika Flügel eingehend, erinnerte der Bürgermeister an einen Entwurf, an dem die Verwaltung arbeitet und der die Beteiligung von Vereinen an entstehenden Kosten, etwa bei Unterhaltungs- und Betribeskosten von Sportstätten, beteiligt. " Das soll auch einen erzieherischen Effekt haben ", bestätigt Martin Kriesel, " der das Verhalten bei der Nutzung beeinfl usst. "  
 
Eine neue Sporthalle in Staßfurt ?  
 
Die Merkewitzhalle bleibt für die Stadt in den kommenden Jahren unerlässlich. Bleibt die Vision einer neuen Sporthalle für Staßfurt. Die ist bei Bürgermeister Martin Kriesel ausgeprägter denn je. Und das stößt auf Gegenwehr, auch in den Reihen des Wirtschafts- und Finanzausschusses.  
 
Ausschussvorsitzender Corinthus Schobes ( UBvS ) sagt ganz klar : " Vor 2012 kann sich die Stadt keine neue Sporthalle leisten. Nicht in der vorläufi gen Haushaltsführung. " Schobes fordert diese Ehrlichkeit gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber den vielen Vereinsmitgliedern, die sich tagtäglich mit mangelhaften Bedingungen arrangieren müssen. " Die Haushaltsführung ist nach wie vor auf Konsolidierung ausgelegt, wir können uns diese großen Dinge im Moment einfach nicht leisten. "  
 
Bürgermeister Kriesel teilt die Ansicht des Ausschussvorsitzenden, was die Haushaltslage der Stadt angeht. Er betrachtet die gesamte Problematik aber aus einer anderen Perspektive, will ihr Positives abgewinnen. " Vielleicht können wir die Gunst der Stunde nutzen. Der Druck ist jetzt insgesamt sehr groß. Vielleicht erkennt das auch die Landesregierung und reagiert bei der Bereitstellung von Fördermitteln ", hofft das Stadtoberhaupt. Auch wenn sich die Landeszuwendungen und Kommunalfi nanzen allgemein reduzierten.  
 
Quelle "Volksstimme"  vom 13.09.2006
(Bilder anklickbar)

In der Paul-Merkewitz-Halle soll der Spiel- und Trainingsbetrieb weiterhin gesichert sein.
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