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Neuer Antrag 2008 und Durchstarten


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redaktion
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Geschrieben: Fr, 14.09.2007 19:00 Uhr    Überschrift: Sporthallenneubau
Neuer Antrag 2008 und Durchstarten
 
Auf Einladung von Karin Gründler, Staßfurter Stadträtin ( SPD ) und Mitglied des Sportvereins Concordia, berichtete der Bürgermeister im VIP-Raum der Merkewitzhalle über die Sachlage zum geplanten Sporthallenneubau. Daran nahm auch Ernst-Klaus Tomischka, ebenfalls Stadtrat ( CDU / offene Liste ) und Sponsor des Vereins, teil. " Wie ist der Stand, und wie geht es weiter ?", lautete die Fragestellung von der Stadträtin, die sich stark für einen Hallenneubau engagiert.  
In einer sachlichen Atmosphäre ging Kriesel auf die Ausgangslage ein. " Schon im Sporthallenkonzept des Vereins, welches vor Jahren erstellt wurde, ist ein Hallenneubau hier auf dem Gelände oder an einer anderen Stelle vorgesehen ", resümierte er, " Durch die Sperre der Merkewitzhalle, deren Folgen ihr alle selbst mitgemacht habt, musste die Stadt handeln. " Die an der über 100 Jahre alten Halle, einem ehemaligen Salzspeicher, festgestellten Mängel wurden vom Landesbauamt intensiv untersucht. Einem Neubau in Höhe von 3, 6 Millionen Euro wurde dabei dem Vorzug vor einer tiefgründigen Sanierung in Höhe von mehreren Millionen Euro gegeben, wobei die Halle trotzdem ein alter unwirtschaftlicher Baukörper geblieben wäre, so Kriesel. " Für ein mittel- oder gar langfristiges Betreiben hätte es keine Garantien gegeben und Alternativen haben wir in unserer Stadt nicht ", meinte er.  
 
Der Stadtrat stimmte mit mehrheitlich gefassten Beschlüssen am 29. September 2006 und am 16. Februar dieses Jahres dem Neubau einer Drei-Felder-Halle mit etwa 850 Sitzplätzen am Standort Hecklinger Straße zu, ebenso später dem Finanzierungskonzept. Das enthielt zum Beispiel eine Förderung in Höhe von 45 Prozent durch das Land Sachsen-Anhalt sowie Beteiligung vom Landkreis, der ARGE und der Wirtschaft der Region neben Eigenmitteln der Kommune vor. " Daraufhin wurden die Mittel beantragt ", erläuterte der Bürgermeister. Es sollte im Frühjahr der erste Spatenstich und Mitte 2008 die Einweihung erfolgen, so seine Prognose.  
 
" Doch ein Stadtrat fühlte sich an die Beschlüsse nicht gebunden und zweifelte die Rechtmäßigkeit mit unsachgemäßen Eingaben an den Landkreis, die Landesregierung und den Europarat in Brüssel an. Zwar wurden diese Eingaben von Herrn Hartmut Wiest jeweils abgewiesen, aber durch den entstandenen Zeit- und unvermeidlichen Vertrauensverlust der Stadt bei diesen Gremien wurde mir geraten, den Fördermittelantrag für 2007 zurückzuziehen ", informierte Kriesel.  
 
Nach dem die Regionalligaspieler diese Brocken verdaut hatten, stürmten die Fragen auf den Bürgermeister ein. Sie mündeten alle darin : " Wie geht es weiter ?" Seine Antwort lautete kurz und bündig : " Neubeantragung der Fördermittel für 2008 und Durchstarten. " Natürlich ist jetzt die Schadensbegrenzung schwer und er und auch kaum ein anderer könne die Erfolgsaussichten einschätzen.  
 
Allerdings kritisierte Kriesel auch, dass es in der Leitung des Vereins trotz Kenntnis der von ihm dargestellten Sachlage von einigen Personen Bestrebungen gibt, auf jeden Fall die alte Halle zu halten. " Ich kenne das besondere Flair dieser Halle seit meiner eigenen aktiven Zeit in der Jugend hier, aber die vorliegenden Gutachten zwingen uns zum Neubau ", schätzte er ein.  
 
Quelle: Volksstimme vom 13.09.2007
 
 
Weitere Links zum Thema
 
Lässt Staßfurt Concordia sterben?
(Bilder anklickbar)

Bürgermeister Martin Kriesel (hinten, l.) erläuterte den Regionalligaspielern des SV Concordia Staßfurt das Konzept der Drei-Felder-Halle in der Hecklinger Straße. Foto: Jens Schingale
hwiest
Beiträge: 35
Geschrieben: Do, 18.10.2007 03:14 Uhr    Titel: Bei soviel Lügen kracht schon der Beichtstuhl
1. Lüge: "Zwar wurden diese Eingaben von Herrn Hartmut Wiest jeweils abgewiesen ..."  
 
Richtigstellung: Die "Eingabe" wurde nicht abgewiesen, ihr wurde in weiten Teilen stattgegeben, weil sicherlich auch Antragsunterlagen und Standortwahl nicht überzeugten.  
 
2. Lüge:" ...unsachgemäßen Eingaben an den Landkreis, die Landesregierung und den Europarat in Brüssel..."  
 
Richtigstellung:  
Es gab keine Eingabe an den Landkreis und auch nicht an den Europarat in Brüssel.."  
Grundsätzlich führen bei Aufsichtsbehörden nur sachgerechte "Eingaben" zu einem Ergebnis, was hier vorlag.  
 
3. Lüge: "..die vorliegenden Gutachten zwingen uns zum Neubau.."  
 
Richtigstellung: Die vorliegenden Gutachten empfehlen einen Neubau aus Gründen besserer Wirtschaftlichkeit gegenüber einer Umbausanierung der alten Halle. An keiner Stelle wird jedoch von einem "zwingenden" Neubau gesprochen.  
 
 
H.Wiest
christoph86
Beiträge: 500
Geschrieben: So, 21.10.2007 18:49 Uhr
oh, wieder angebliche lügen. na dann zeig doch mal wieder alle an und verklag doch wieder alle. mehr kannst du anscheinend eh nicht
olli
Beiträge: 155
Geschrieben: Mo, 22.10.2007 13:01 Uhr
ich habe eine Statement von HWIEST in meinem Gästebuch gefunden. Die Antwort darauf veröffentliche ich Hier, damit auch alle etwas davon haben.  
 
Hallo  
Auch ich möchte auf ihr Statement reagieren.  
1. Zur "neuen Halle" werde ich mich nicht äüßern. Ich möchte, daß die zuständigen Behörden ohne Einfluß von außen ihre Arbeit machen. Damit verbinde ich die Hoffnung, daß Sie ebenfalls ihre Aktionen gegen die Halle einstellen und alle Entscheidungen  zur Sache akzeptieren.  
2. zu Ihrer Eingangsbemerkung,möchte ich nur so viel sagen.  
Sie sollten sich genau überlegen, wie Sie in Zukunft etwas erreichen wollen. Sie sind mitlerweile mit allen Fraktionen zerstritten und benötigen zur Umsetzung Ihrer Forderungen die Hilfe von deutschen Gerichten. Wenn dies ihre weitere Einstellung bleibt und Sie Ihr Ziel (Bürgermeister werden) weiter verfolgen, sollten Sie sich ernsthaft fragen, ob Sie wirklich Schaden von der Stadt verhalten wollen. Denn auch in der Marktwirtschaft braucht man Freunde, gute Bekannte und Beziehungen in Politik und Wirtschaft um etwas zu erreichen. Fragen Sie sich, was Sie von diesen Dingen haben!
hwiest
Beiträge: 35
Geschrieben: Fr, 23.11.2007 04:01 Uhr    Titel: rechtsstaatliche Institutionen sind wichtiger Bestandteil der Demokratie
@christoph86:  
Wer ist alle? - Entscheidungen unabhängiger Gerichte sind Bestandteil der Demokratie. Es sind quasi die Schiedsrichter, die bei unterschiedlichen Ansichten und Situationen zu entscheiden haben. Der Schiedsrichter im Sport macht doch auch etwas vergleichbares oder etwa nicht?  
 
@olli:  
Ich habe eine ganze Menge Kontakte und Beziehungen zur lokalen Wirtschaft und in der Politik, die hänge ich aber nicht an die große Glocke. Was meine Sie wohl, wer mich alles unterstützt, weil viele Menschen in der Stadt erkannt haben, dass von der gegenwärtigen Besetzung der SPD- und CDU/o.L.-Fraktion zerstörerische und kontraproduktive Entscheidungen (siehe Stadtplanung) ausgehen, die zu einer weiteren Verödung der Innenstadt, zu weiterer überdurchschnittlicher Abwanderung von Leistungsträgern und Arbeitsplätzen geführt haben. Das sind nunmal Fakten.  
 
Gerichte sind für mich nur die letzte Möglichkeit, eine bestimmte Sorte von Besserwissern zu stoppen, die meinen, trotz mangelhaftem Fachwissen alles richtig zu entscheiden.  
Es ist quasi das Minderheitenrecht, was mir der Rechtsstaat zur Verfügung stellt und das ich in besonderen schwerwiegenden Fällen oder Situationen nur konsequent nutze.
olli
Beiträge: 155
Geschrieben: Fr, 23.11.2007 14:26 Uhr
man sollte zwar nicht auf alles reagieren, was hier in der früh (04:01Uhr) reingesetzt wird, aber so langsam macht es auch Spass darauf zu reagieren.  
Es Wäre doch mal schön, wenn HWIEST veröffentlichen würde, wie oft er "Besserwisser" verklagt hat. Dabei zähle ich das Erwirken einer einstweiligen Verfügung gegen die Fraktion der LINKEN mal als eine Klage. Von den vielen Klageandrohungen inklusiver Androhung gegen meine Person, kann amn wohl absehen.  
Der Vergleich mit einem Schiedsrichter ist gar nicht so verkehrt. Er soll für die Einhaltung der Regeln sorgen. Wenn er aber jede Kleinigkeit ahnden würde, käme kein Spiel zustande. Und wenn jeder, der sich auf dem Spielfeld ungerecht behandelt fühlt, von dem Schieri sein Recht einfordert, würde man nie fertig werden.  
Ach ja... noch eine Frage an HWIEST. Können sie mind. einen Stadtrat benennen, der Ihrer Meinung nach über ausreichendes Fachwissen verfügt, um Stadtrat zu sein?
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