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Kein Sporthallen-Neubau in diesem Jahr


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redaktion
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Geschrieben: So, 02.09.2007 11:30 Uhr    Überschrift: Bürgermeister zieht Förderantrag zurück
Kein Sporthallen-Neubau in diesem Jahr
 
Der Beginn der Bauarbeiten für die neue Sporthalle an der Hecklinger Straße ist für dieses Jahr vom Tisch. In Absprache und auf Anraten des Landesverwaltungsamtes hat Bürgermeister Martin Kriesel den Fördermittelantrag zurückgezogen. " Die Stadt Staßfurt steht zwar auf der Prioritätenliste, doch aufgrund der fortgeschrittenen Zeit kann der Beginn des Projektes mit dem aktuellen Haushalt 2007 nicht mehr verwirklicht werden ", sagte der Stadtchef. Damit sei sämtlicher Kraftaufwand bei der Planung und der Gewinnung von Partnern – im Boot war die Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Aschersleben-Staßfurt ( Arge ) und der Landkreis selbst – zunichte gemacht worden. " 2008 müssen wir neu starten, nicht wissend, wie das Prozedere dann ausgeht. " Martin Kriesel sieht darin nicht nur eine Niederlage für die Stadt. Denn die Instandsetzung der Merkewitzhalle, für die ein Neubau Ersatz sein soll, garantiere lediglich ihre mittelfristige Nutzung. " Ich habe die Sorge über eine erneute Schließung. " Dann, so der Bürgermeister, gebe es keine Alternative für die vielen Vereine, die in der alten Merkewitzhalle trainieren. " Die Kapazitäten der Schulsporthallen sind erschöpft, Concordia ist in finanzielle Schwierigkeiten durch die ständigen Auswärtsspiele in Bernburg geraten. " Martin Kriesel informierte erstmals darüber, dass sich die Kastenschule in ihren Planungen bereits auf die neue Halle verlassen hätte. Auch hier sei der Ausgang offen.  
 
Den Misserfolg macht der Bürgermeister an der Person Hartmut Wiests, Einzelbewerber im Stadtrat, fest, der durch zwei Schreiben an das Innenministerium als übergeordnete Behörde, eine Flut von Prüfverfahren ausgelöst habe, die die Genehmigung der neuen Halle verzögerten. Unnötig, wie der Bürgermeister fi ndet. Denn nicht alle in den Schreiben gemachten Angaben seien wahrheitsgemäß.  
 
Die von Hartmut Wiest verfassten Briefe rücken immer stärker in das öffentliche Interesse. Zum wiederholten Mal hatte Martin Kriesel und zuletzt auch Karin Gründler ( SPD ), die Veröffentlichung über das Internet gefordert. " Dann kann sich jeder ein Bild über die Wahrheiten und Unwahrheiten machen ", sagte die Rätin während der letzten Sitzung. Die Forderung an den Einzelbewerber ist nicht neu und wurde schon im Juli im Zusammenhang mit der Klageandrohung Wiests gegen einen Staßfurter Bürger an ihn gerichtet. Hartmut Wiest hatte darauf hin immer wieder auf die Einhaltung des Datenschutzes gepocht und auf die Geheimhaltung der Korrespondenz mit dem Ministerium.  
 
Das wiederum kann Martin Kriesel nicht nachvollziehen : " Wenn ich etwas sage, stehe ich auch dazu. " Land- und Kreisbehörden hätten inzwischen einer Veröffentlichung zugestimmt, so der Stadtchef. Denn es gehe um ein öffentlich-rechtliches Problem, das nicht der Geheimhaltung unterliegt und Hartmut Wiest habe die Anfrage in seiner öffentlichen Funktion als Stadtrat getätigt. Nun ist Hartmut Wiest am Zug.  
 
Während der Sitzung äußerte sich der Einzelbewerber lediglich zu dem Vorwurf Karin Gründlers, er habe eine Ein-Euro-Kraft in der Merkewitzhalle zum Belegungsplan der Halle befragt. Diesen Vorwurf bezeichnete er als " hahnebüchen ", denn es stehe jedem zu, sich zu informieren. " Ich wollte spielende Jugendliche besichtigen ", gefunden habe er sie nicht. Bürgermeister Kriesel kommentierte das auf Anfrage Karin Gründlers nur widerwillig : " Wenn eine solche Befragung zur Aufhellung des Sachverhaltes beitragen soll, habe ich in 18 Jahren etwas verkehrt gemacht. " Belegungspläne seien im zuständigen Amt der Stadtverwaltung einzusehen. Die Merkewitzhalle sei Vereins-, nicht Schulsporthalle und die Schul-Vereins-Projekte hätten wegen der Ferienzeit nicht stattgefunden.  
 
Quelle: Volksstimme vom 01.09.2007
 
 
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Lässt Staßfurt Concordia sterben?
christoph86
Beiträge: 500
Geschrieben: So, 02.09.2007 20:14 Uhr
Naja, mal wieder typisch für Wiest. Der kann es halt nicht anders...
olli
Beiträge: 155
Geschrieben: Di, 04.09.2007 06:03 Uhr
er glaubt ja, daß wir alle zu blöde sind. Ich erinnere an eine Aussage hier im Forum von ihm, in der er behauptet, die Stassfurter würden den Inhalt der Schreiben nicht verstehen.
steppi95
Beiträge: 33
Geschrieben: Di, 04.09.2007 20:38 Uhr
naja es kommt noch soweit das de mekewitzhalle einstürzt!!! und dann sagen sie später alle hätte wir mal die halle doch früher gebaut!!! 
hwiest
Beiträge: 35
Geschrieben: Do, 06.09.2007 12:52 Uhr    Titel: Merkewitzhalle stürzt noch lange nicht ein
@steppi95:  
Also diese Panikmache mit der Merkewitzhalle, von einigen Leuten mutwillig geschürt, hat ja System, getreu nach dem Motto: "Eine neue Halle bekommt man nur, wenn man die alte schlecht redet."  
 
Die Statik der PMH ist absolut kein Problem. Nach Aussagen der Baufachleute hält die Balkenkonstruktion theoretisch weitere 100 Jahre. Alle Sicherheitsmängel sind lt. Aussagen des Bürgermeisters vollständig beseitigt. Auf diese Aussage müssen wir uns verlassen können.  
 
Bauliche Mängel, die keine Sicherheitsmängel sind, wie z.B. unzureichende Wärmedämmung und vor allem bei den Anbauten der PMH, hätte der Bürgermeister in den 90er Jahren längst beseitigen müssen. Wir können es uns nicht leisten, wenn eine neue Sporthalle aufgrund falscher Standortwahl auch nur zu ca. 50% ausgelastet ist wie derzeit die PMH.  
 
Das Landesverwaltungsamt wird schon fundierte Begründungen gehabt haben, um den Fördermittelantrag niedriger zu priorisieren und es hat dabei sicher auch die Standortfrage eines Sporthallenneubaus eine Rolle gespielt. Die Empfehlung zur Rücknahme des Fördermittelantrages war lediglich ein politischer Schachzug. Einen Antrag "zurückziehen" hört sich doch besser an, als ein "um die Ohren gehauener" Ablehnungsbescheid.  
 
leo
Beiträge: 53
Geschrieben: Do, 06.09.2007 23:27 Uhr
Nun fangt alle nicht schon wieder sinnlose Diskussionen an wer schuldig ist....das Landesverwaltungsamt hat nun eine Entscheidung getroffen und daran können wir hier alle sowieso nichts ändern!!  
olli
Beiträge: 155
Geschrieben: Fr, 07.09.2007 09:23 Uhr
@Hwiest  
Wie berechnen Sie die Auslastung? Wenn sie aber jetzt die Belegung als neues Argument anführen, warum sollte dann IHRE neue Halle sogar noch größer werden?  Momentane Belegung (meine eigene Beobachtung)von 14.00UHr bis 21.00Uhr in der Woche und am Wochenende min. 10 Stunden am Tag. Die Belegung am vormittag sollte ja gerade durch die Standortwahl gefördert werden. Nur für die Nacht hat sich wohl keiner gefunden. Und noch einmal an alle. An den Zustand in der Halle hat sich durch die Baumaßnahmen nichts geändert. Es wurde in die Sicherheit investiert. Die Einschränkungen für die Sportler und Zuschauer sind dadurch sogar noch größer geworden. Ich will aber hier keine Mängel benennen, um nicht schon wieder eine Schliessung zu provozieren.
christoph86
Beiträge: 500
Geschrieben: Fr, 07.09.2007 14:05 Uhr
@leo:  
natürlich ist dies sinnlos. bloß will kaum jemand, dass wiest noch politiker oder stadtrat bleibt. solche leute müssen endlich weg von der politischen bildfläche!
tobias82
Beiträge: 3
Geschrieben: Sa, 08.09.2007 12:58 Uhr    Titel: @ Hartmut Wiest
Warum muss man ständig nur Negativschlagzeilen von Ihnen hören ? Ich bewundere engagierte Politiker in der Kommunalpolitik, doch geht mir Ihr Eifer oftmals zu weit. Statt zusammen an einem Strang zu ziehen und etwas Schönes und Nützliches für unsere Bodestadt zu schaffen, muss ich leider immer lesen, dass sie immer dagegen sind, bzw. immer wieder eine Gesetzeslücke suchen , sei sie noch so klein... Man kann sich auch über positive Schlagzeilen profilieren und nicht so wie sie es ständig tun.  
Man muss nur mal in die Volksstimme von heute schauen um zu sehen, was von Ihnen thematisiert wird, um sich wieder in das öffentliche Bewußtsein zu rufen.
ortmann
Beiträge: 918
Geschrieben: Di, 11.09.2007 15:17 Uhr
auf jeden fall hat sich herr wiest ein paar neue wählerstimmen verschafft, aber die kommen bestimmt nicht aus dem linken lager  
na mal sehen was da noch so alles kommt    
bolle
Beiträge: 513
Geschrieben: Mi, 12.09.2007 13:34 Uhr
wer ein bischen verstand hat gibt ihm e keine stimme.dr funda hat den nagel auf den kopf getroffen.
hwiest
Beiträge: 35
Geschrieben: Do, 18.10.2007 02:14 Uhr    Titel: Wer Verstand hat, fällt nicht auf jeden einseitigen Zeitungsbericht rein.
@tobias82:  
Ich möchte gern etwas Nützliches für die Bodestadt schaffen, aber leider reicht der Verstand bei manchen im Stadtrat und leider auch hier im Forum nur für unsachliche Polemik oder zur Stimmungsmache. Stadtplanung muss aber durchdacht sein. Es geht hier nicht um Gesetzeslücken, sondern wir können es uns nicht leisten, mehrere Mio. EUR durch eine nachteilige Standortwahl in den Sand zu setzen.  
Man sollte die Meinung externer Fachleute wie dem IBA-Team 10 endlich zur Kenntnis nehmen.  
 
@bolle:  
So, wie Sie sich über Hintergründe und Wahrheiten informieren, ist es kein Wunder, dass merkwürdigerweise häufig jene "Politiker" gewählt werden, die die Menschen mit Harmonie und pastoralen Reden belügen können. Wer mit Ehrlichkeit und Sachkenntnis aufwartet, wird natürlich zur Gefahr für die Hohlköpfe - deswegen schießt man gegen die Person und hat keine Sachargumente.  
Dr. Funda hat leider nicht den Nagel auf den Kopf getroffen, sondern wieder mal daneben gehauen. Wahrscheinlich wissen Sie wohl nicht, dass die Stadt Staßfurt dank Herrn Funda und Herrn Kriesel ca. 5 Mio. EUR Schulden im  Vermögenshaushalt und jährlich fast 1 Mio. EUR Verbandsumlage (im Verwaltungshaushalt) für den überschuldeten Hecklinger Abwasserverband geerbt hat.  
 
Es ist erstaunlich, dass man Leuten, die schon zu DDR-Zeiten Märchen erzählt haben, heute immer noch glaubt. Das spricht übrigens auch für die Suggestivkraft der einseitigen Medienberichterstattung.  
 
H.W.
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