SV Concordia Stassfurt

Hinweis: Diese Seite wird seit dem 30.06.2009 nicht mehr aktualisiert!
NEU: www.gaensefurther-sportbewegung.de und www.hv-stassfurt.de
Aktuelles

Schlagzeilen

25.10.2008
Nachfolger wird gesucht
Simone Tovmasyan gibt Abteilungsleitung ab
 
So ein Gespräch zum Abschied kann durchaus lustig sein. Abschied lag ja nicht in der Luft am Donnerstagmittag in der Geschäftsstelle des SV Concordia Staßfurt, so hatten amüsante Bemerkungen viel Platz in der lockeren Atmosphäre. Da konnte Simone Tovmasyan nun beharrlich auf ihren " Ich höre auf " -Satz drängen und Klaus Duwald noch einige Seiten mehr in der Chronik der Abteilung Boxen blättern. Es war trotzdem wie immer, die resoluten Worte der Frau und die stille Akzeptanz oder Erwiderung des Geschäftsführers. Und nun gibt die 44-Jährige tatsächlich den Posten der Chefi n aller Faustkämpfer ab ? Kaum zu glauben.  
 
Wenn man dann Frau Tovmasyan fragt, wie sie denn waren, die elf Jahre nach ihrem Amtsantritt, dann sagt sie ziemlich trocken : " Die waren schon schön. " Aber mit diesem Satz kann sie sich doch nicht selbst aus dem Amt entlassen ? Am Montag haben sie ihr bei der Mitgliederversammlung nun den Dank für ihre Arbeit ausgesprochen, Applaus hatte es außerdem gegeben. Und das hat sie berührt, berichtet sie. Nur die Blumen hatten an dieser Stelle in der Halle der Goethe-Schule, dem Boxdomizil der Concorden, gefehlt. Klaus Duwald hatte sie absichtlich erst gar nicht mitgebracht. Auch er kann ihren Schritt kaum glauben.  
 
Sie ist ja auch nicht weg, nicht aus der Welt der Staßfurter Boxer, alle Entscheidungen, die künftig getroffen werden, trifft die Abteilung mit ihrer ehemaligen Chefin. Duwald resümiert : " Wir hatten im Boxen viele Höhen und Tiefen. " Aktuell : " Es fehlt der richtige Trainer. " Bislang gab es eigentlich nur zwei : Wolfgang Herting und Akhmed Djafarov. Aber das ist auch schon lange her, wie die Erfolge bei Landesmeisterschaften, die einen Teil der Chronik ausfüllen.  
 
Mario Henselin sitzt neben Frau Tovmasyan, und ihr Sohn hatte sich im Winter bereit erklärt, seine Trainerlizenz zu machen. Er sollte also die Trainerlücke schließen, aber Henselin sagt : " Ich habe mich selbst überschätzt, ich bin damit nicht klargekommen. " Es waren nicht etwa die jungen Boxer, es war die alte Garde, mit der es Differenzen gab, die sich vom jungen Henselin nichts sagen lassen wollte. Er selbst arbeitet zudem in Schichten, ist nicht dauerhaft an den drei Trainingsabenden präsent, aber das muss ein Trainer sein, der vorangehen will.  
 
Es geht ja trotzdem weiter. Bei der Versammlung am Montag waren 13 Mitglieder, da war auch ein Vater, der sich zurecht wunderte, als einziger gesetzlicher Vertreter der Concorden-Schützlinge teilzunehmen. Die Resonanz der Eltern lässt überhaupt zu wünschen übrig. Auch das hat Simone Tovmasyan schon immer bemängelt. Drei Boxer haben sich nun bereit erklärt, die leitenden Fäden aufzunehmen. Auf drei Boxer verteilt sich nun die Arbeit der Frau, die sich um Sponsoren, Presse, Boxer und auch ums Training kümmerte. Auch Simone Tovmasyan hat die Lizenz zum Trainieren. Die drei jungen Männer heißen Sven Köppen, Christopher Helbig und eben Mario Henselin, und alles, was sie tun, tun sie " in Rücksprache mit mir ", sagt Frau Tovmasyan.  
 
Sie hört übrigens aus gesundheitlichen Gründen auf, die schwere Operation, der sie sich unterzogen hat, ist nicht allzu lange her. Vielleicht ist auch ein bisschen Enttäuschung dabei, zum Beispiel über den Boxabend, den die Concorden nach langer Zeit im August und im Salzland-Center mal wieder veranstaltet hatten. Da mangelte es auch an Präsenz, an Präsenz der Staßfurter Boxer. Immerhin hatte sich Enrico Wilke zur Verfügung gestellt. Aber andere wollten nicht. Und das ist nicht der Anspruch einer Simone Tovmasyan.  
 
Natürlich stimmt die materielle Basis noch nicht in der Halle an der Goethe-Schule. Klar, hätten die Boxer gerne einen eigenen Ring zum besseren Sparring, die eine oder andere Boxbirne, den einen oder anderen Sandsack mehr. Aber unter diesen Bedingungen haben sie auch für Landesmeisterschaften trainiert. Oder auch in Magdeburg beim Boxclub, die Zusammenarbeit mit jenem soll jedenfalls gepfl egt werden.  
 
Und nun geht sie, Simone Tovmasyan. Sie kümmert sich aber weiter ums Projekt Integration durch Sport. Das Klientel des Boxens ist kein einfaches, weiß sie. Und zuweilen gab es " Nachlässigkeiten des Vereins ", gesteht Klaus Duwald, weshalb Frau Tovmasyan nicht immer entsprechend unterstützt wurde. Anfang des neuen Jahres soll jedenfalls ein Nachfolger gefunden werden für die wohl Scheidende. Sicher ist : Den neuen Kandidaten wird sie sich genau anschauen.  
 
Quelle: Volksstimme vom 25.10.2008
 
Klicks: 309 | Kommentare: 1
(Bilder anklickbar)

11 Jahre leitete Simone Tovmasyan mit viel Herzblut die Abteilung Boxen. Jetzt wird ein Nachfolger gesucht. Foto: Volksstimme
21.05.2008
Boxabend in Staßfurt
Ein Kampf über keine Runde
 
Simone Tovmasyan war allein – und war es gern. Sie hatte die Sponsorengelder gesammelt, sie hatte die Plakate drucken lassen, sie hatte alles organisiert für diesen Abend, und deshalb hatte sich der Geschäftsführer des SV Concordia Staßfurt, Klaus-Peter Duwald, bereits während des ersten Boxabends am Sonnabend im Salzlandcenter bei der Abteilungsleiterin bedankt. Sie selbst sagte : " Ich war mit der Veranstaltung zufrieden. "  
 
Staßfurt. Nur den letzten Fight hätten sich sowohl Kampfgericht als auch Mitveranstalter Walter Cybinski ( BC Magdeburg ) sparen können. Wolfgang Furcht hatte es gleich gewusst : " Der Babelsberger ist viel zu stark " für seinen Schützling aus der wiederum starken Riege Stahl Blankenburgs. Furcht, der seinen Namen " wie Angst " beschreibt, ist gar kein furchteinfl ößender, sondern ein freundlicher Zeitgenosse, der in seiner aktiven Laufbahn zwischen 1960 und 1972 159 Kämpfe bestritt, von denen der dreimalige Bezirksmeister Magdeburgs nur 21 verlor. Der arme Martin Borchert musste nun gegen den Babelsberger Daniel Minor-Röhr antreten, und bevor der Gongschlag nach der ersten Runde ertönte, hatte der Ringrichter bereits dem ungleichen Fight der Männer ein Ende gesetzt. Es war der einzige Kampf, der weniger als eine Runde dauern sollte.  
 
Ulf Steinforth, der Chef der SES-Profi boxer, hatte auch diesen Kampf nicht mehr gesehen. Zuvor war er mit seinen Söhnen aufmerksamer Beobachter der Veranstaltung nicht nur aus tiefer Verbundenheit mit dem BC Magdeburg, den er zwei Jahre lang als Präsident geführt hatte. " Wir wollen die Amateurvereine unterstützen ", erklärte Steinforth, denn " dieser Sport darf nicht aussterben ". So pflegt er nicht zuletzt auch eine Kooperation mit der ESG Halle und deshalb mit Lutz Kämpfe, dem Trainer des Leistungszentrum in der Saalestadt. Kämpfe schickte am Sonnabend gleich drei Nachwuchsboxer in den Ring, die demnächst um die Deutsche Meisterschaft kämpfen werden. Abti Sulimanow, der Schüler, bezwang den Babelsberger Kevin Seidel nach einem sehr intensiven Kampf, den aber der Hallenser aufgrund der höheren Trefferzahl für sich entschied. 22 Boxer zählt Kämpfe in seiner Riege, sechs davon besuchen die Sportschule, aus der einige inzwischen den Sprung ins Profi -Geschäft und damit in den SES-Boxstall gewagt haben. Ein hoffnungsvolles Talent ist auch Hanar Jallal, aber der Kadett zeigte in seinem Aufbaukampf, der es nun sein sollte, gegen Magdeburgs Rudolf Braun eine enttäuschende Leistung, entsprechend kopfschüttelnd und schnaufend verließen der Trainer und sein Schützling den Ring und den Saal.  
 
Neben Abti Sulimanov, Marius Kühner und Landesmeister Nick Rietmüller ( beide Blankenburg ), kamen die Ausnahmeathleten vor allem aus Babelsberg. Die Männer beendeten die Saison als Mannschaftsmeister der zweiten Bundesliga. Und der Verein überlegt nun, ob er sich finanziell den Aufstieg leisten kann. Daran hängt es auch im Boxen immer, der BC Magdeburg musste es vor sieben Jahren schmerzlich erfahren, damals war der Deutsche Meister von 1999 und 2000 aus dem Liga-Betrieb ausgestiegen, rückte fortan den Nachwuchs in den Mittelpunkt. Motor-Trainer Ralf Mantau hatte zwar nur einen Kämpfer mitgebracht, der sich auch schon in der zweiten Liga messen durfte, aber der hatte es in sich. Constantin Klatt trat gegen den Görziger Ralf Bernhardt an – es war der mit Abstand beste Fight des Abends. Klatt, wie Bernhardt ein Normalausleger, ging von Beginn an auf Angriff, setzte dem Kontrahenten mit einer Eins-Zwei-Kombination zu, suchte schnell den Innenfi ght, ging ebenso schnell wieder auf Distanz. Aber er tat es nicht mit all der geforderten Konsequenz. Dann wirkte er etwas hektisch. Mantau erklärte : " Manchmal ist er etwas ungestüm, dann verliert er den Kopf. " Bernhardt, der Schützling von Dietmar Dzemski, Vater des ehemaligen NBA-Weltmeisters Dirk, setzte sich beherzt zur Wehr, agierte recht gut auf den Beinen, befreite sich immer wieder aus den Ringseilen. Nur die angedeutete starke Rechte fand zu selten den Weg durch die beidhändige Deckung des Kontrahenten. Klatt gewann – natürlich – einstimmig. Und Mantau, der ihn lautstark in die Offensive getrieben hatte, war überhaupt zufrieden mit dem Abschneiden seiner Schützlinge.  
 
Das war Enrico Wilke nicht ( Volksstimme berichtete ), aber er war wieder dabei. Und er " war sehr aufgeregt ", erklärte Simone Tovmasyan. Ihm wurden die Grenzen aufgezeigt. Er verlor einstimmig nach Punkten gegen Blankenburgs Eugen Bohl. Der einzige Staßfurter soll, Cybinski hatte es angedeutet, nun " alle 14 Tage in Magdeburg trainieren ", so Tovmasyan. Überhaupt haben die Abteilungschefin und der Geschäftsführer des Salzlandcenters, Volker Schilling, bereits über die Neuauflage im nächsten Jahr nachgedacht, bestätigte Tovmasyan, die sich bei den Sponsoren für die Unterstützung bedankt. Dann könnte es ein Event mit internationaler Beteiligung geben. Aber am Abend, nachdem Egelns Boxsportfreunde den Ring schnell eingepackt hatten, durfte auch sie ihre Ruhe eingefordert haben. " Ich will nicht meckern. Aber in diesem Jahr machen wir es nicht noch einmal. "  
 
Quelle: Volksstimme vom 20.05.2008
 
Klicks: 259 | Kommentare: 0
(Bilder anklickbar)

Mario Henselin gab seinem Schützling Tipps.

Enrico Wilke verlor einstimmig nach Punkten gegen Eugen Bohl aus Blankenburg.

Um seine Leistungen zu vervollkommnen soll er neben dem heimischen Training sich auch alle 14 Tage beim BC Magdeburg Tricks und Kniffe aneignen. Fotos: Daniel Hübner
19.05.2008
Erster Kampfabend im Salzlandcenter
Enrico war schon sehr enttäuscht
 
Der Anfang nach einer so langen Abstinenz ist immer schwer. Dreimal zwei Minuten hatten Kampfrichter und Walter Cybinski ausgehandelt für diesen elften Fight beim ersten Kampfabend des SV Concordia Staßfurt und des 1. BC Magdeburg am Sonnabend im Salzland-Center. Zirka 150 Zuschauer waren gekommen, unter ihnen auch Ulf Steinforth vom SES-Boxstall, der doch erst in der Nacht zuvor im Ballhaus zu Aschersleben zwei WM-Gürtel seiner Profis Ramona Kühne und Oliver Güttel feiern durfte. Enrico Wilke sah Steinforth nun nicht mehr. Wilke kehrte nach einer dreijährigen Zwangspause in den Ring zurück. Und als Gegner wurde ihm Eugen Bohl aus der kampfstarken Riege Stahl Blankenburgs gegenüber gestellt. Nach drei Runden stand das Urteil einstimmig fest : Wilke musste sich bei seinem Debüt geschlagen geben.  
 
Ein schöner Fight war es nun nicht, viele ungestüme Szenen gab es zu sehen. Simone Tovmasyan, die das Event organisierte und zugleich als Betreuerin Wilkes neben Trainer Mario Henselin in der Ecke stand, erklärte : " Enrico war schon sehr enttäuscht. " Und BCM-Coach Cybinski analysierte : " Es waren noch einige technische Fehler dabei, die Führungshand hat nicht gepasst. " Und in Anbetracht seiner eigentlichen Stärke, der Innenfight, agierte Wilke in dieser Hinsicht zu inaktiv. So landete er nach den wenigen Trainingseinheit auch unsaubere Schläge. Und insgesamt waren die sechs Minuten vor allem von Hektik geprägt – der Anfang eben. Cybinski sagte : " Wir haben einen guten Kontakt zu den Concorden, werden sehen, dass er bei uns in Magdeburg trainiert. "  
 
Insgesamt wurden zwölf Kämpfe ausgetragen. Boxer aus Görzig, trainiert von Dietmar Dzemski, aus Halle ( Lutz Kämpfe ) und Blankenburg ( Wolfgang Furcht ) hatten sich vor allem dem starken Kader des SV Motor Babelsberg gestellt. Trainer Ralf Mantau hatte dabei nur einen Schützling mit Zweitliga-Erfahrung mitgebracht. Constantin Klatt lieferte sich gegen den Görziger Ralf Bernhardt den mit Abstand besten Kampf und gewann ( Bericht folgt ).  
 
Quelle: Volksstimme vom 19.05.2008
 
Klicks: 276 | Kommentare: 1
15.05.2008
Zwölf Kämpfe im Salzlandcenter
Ein Meister kommt nach Staßfurt
 
Der Gegner steht endgültig fest : Die Boxer vom SV Motor Babelsberg, Meister der zweiten Bundesliga in der abgelaufenen Saison, treten an diesem Sonnabend im Staßfurter Salzlandcenter zum Kampfabend an. Damit hat Walter Cybinski, der Trainer des 1. BC Magdeburg, einen starken Gegner für seine Schützlinge gefunden. Magdeburg trägt die Veranstaltung gemeinsam mit dem SV Concordia aus. Und die Concorden schicken ebenfalls einen Kämpfer in den Ring. Enrico Wilke wird also sein Comeback geben. " Wir sind sehr zuversichtlich, dass er das erfolgreich gestalten kann ", sagt Cybinski. Wilke muss gegen Babelsbergs Hannes Bräunig im Halbweltergewicht antreten, Cybinski wird " versuchen, den Kampf über dreimal zwei Minuten auszuhandeln ". Eigentlich starten die Anfänger, unter diese Rubrik fällt die Ansetzung, über vier Runden. Bräunig selbst hat zwei seiner bislang fünf Auftritte siegreich beendet.  
 
Wilke ist also fit, sagt Cybinski, sagt auch Concordias Abteilungschefin Simone Tovmasyan. Beim Sparring zuletzt hat es der Staßfurter bewiesen. Wilke bevorzugt das angriffsorientierte Boxen, seine größte Stärke ist der Innenfi ght. Aber nicht nur deshalb spricht der BC-Coach von einem " interessanten Abend ". Für den starken Gegner hat er selbst Verstärkung gesucht beim BC Görzig und bei der ESG Halle. Fünf der zwölf Kämpfe werden also von Senioren bestritten, außerdem gehen Kadetten und Schüler an den Start.  
 
Die Hauptkämpfe werden Peter Müller im Mittelgewicht und Ralf Bernhardt ( beide Görzig ), der gegen Constantin Klatt im Halbweltergewicht antritt, bestreiten. Bernhardt hat mit Klatt dabei einen ziemlich harten Brocken bekommen, der Babelsberger kann 31 Siege in 43 Kämpfen vorweisen. Aus seiner Riege schickt Cybinski unter anderem Silo Teme-Aziz im Junior-Superschwergewicht in den Ring. " Das sind die herausragendsten Kämpfe ", blickt der Coach voraus. Gerne hätte er auch André Dornhof gesehen, " ich hätte einen guten Gegner für ihn gehabt ". Der 24-jährige Staßfurter, der erst im April sein siegreiches Debüt gab, konnte arbeitsbedingt allerdings nur wenig trainieren, weshalb er früh seinen Verzicht bekannt gegeben hatte.  
 
Indes steht das Rahmenprogramm. Die Cheerleader des SV Concordia werden die Veranstaltung tanzend eröffnen. In der Pause präsentiert das Salzlandcenter Spinning und Tae Bo. Simone Tovmasyan hat zudem die Boxoldies aus vergangenen Tagen bei Motor eingeladen. " Wir sind optimistisch, dass alles funktionieren wird ", erklärt die Abteilungschefin. Der Einlass ins Salzlandcenter erfolgt ab 16 Uhr, um 18 Uhr wird die Veranstaltung eröffnet. Der Eintritt kostet sechs, ermäßigt drei Euro.  
 
Quelle: Volksstimme vom 15.05.2008
 
Klicks: 262 | Kommentare: 1
12.05.2008

Boxkampf im Salzland Center
 
Seit Wochen organisiert die Abteilung Boxen des SV Concordia Staßfurt den Freundschaftskampf des 1. Boxclub Magdeburg/ SVC gegen den SV Motor Babelsberg. Dieses Event findet am 17. Mai im Saal des Salzland Centers statt. Der Ring für diese Veranstaltung wird aus Magdeburg geholt. Für die Staßfurter geht Enrico Wilke in den Ring. Voraussichtlich 18 Kämpfe in unterschiedlichen Gewichtsklassen sind zu erleben. Einlass ist ab 16 Uhr. Die Kämpfe beginnen ab 18 Uhr.  
Auf der Bühne im Center werden die Cheerleader des SV Concordia auftreten. Das Fitness-Studio des Salzland Centers wird dem Publikum einige sportliche Einlagen vorführen. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.  
 
Also auf ins Salzland Center, die Veranstalter hoffen auf eine große Zuschauerresonanz.  
 
Quelle: Generalanzeiger vom 11.05.2008  

 
Klicks: 248 | Kommentare: 1
02.05.2008
Finanzierung für Boxkampfveranstaltung steht
Kämpfer wird noch gesucht
 
Walter Cybinski war ja mal ein Fliegengewicht, zumindest hat der heute 62-Jährige einst in dieser Gewichtsklasse geboxt. Er war Jugendmeister und er war Deutscher Meister, er boxte international. Jetzt ist Cybinski Cheftrainer beim BC Magdeburg, und er organisiert gemeinsam mit Simone Tovmasyan vom SV Concordia das Event am 17. Mai ( 19 Uhr ) in Staßfurt. Vor einigen Tagen hatte Cybinski nun einen ziemlichen Punch gesetzt – verbaler Natur. Sein Anruf kam jedenfalls unverhofft.  
 
Simone Tovmasyan hatte nämlich gerade die Plakate aus der Druckerei abgeholt, als ihr Telefon klingelte, als Cybinski anrief und erklären musste : Boxer aus Eupen werden an besagtem Sonnabend nun nicht in den Ring steigen. Um die Plakate war es damit geschehen, freigegeben für den Papierkorb sozusagen. Belgien sagte also ab, und Cybinski ging sogleich auf die Suche nach einer Alternative, denn geboxt soll ja trotzdem werden im Salzland-Center. Erst kamen die Nordhäuser Faustkämpfer in Frage und zugleich ein Team aus Tschechien. Nach aktuellem Stand ist es immer noch das Team aus Tschechien und inzwischen sind es die Boxer vom SV Motor Babelsberg. So kämpfen Cybinski und Tovmasyan im Vorfeld mit den kleinen Problemen auf dem Weg zur Wiederauferstehung des Boxens in der Bodestadt. Da klingt es doch gut, wenn die Staßfurter Abteilungschefin mitteilen kann, dass die Finanzierung steht. " Ich habe zumindest alle Zusagen ", sagt sie. Und dass es Kleinunternehmer wie Karl-Heinz Schulz aus Hohenerxleben gibt, zuständig für Bodenbelagsarbeiten aller Art, der die Concorden gern unterstützt. Am Montag übergab Schulz einen 100-Euro-Schein an Staßfurts Trainer Mario Henselin.  
 
Simone Tovmasyan nennt den Spender einfach " Kalle ". Und es ist wahrlich kein Zufall, dass er sich engagiert. " Ich habe selbst 20 Jahre geboxt ", sagt Schulz. Bis 1989 gehörte er zur Riege von Motor Staßfurt, trainiert von Wolfgang Fleck. Schulz war erfolgreich, er war Meister des Bezirkes Magdeburg, er war Vizemeister der DDR. Im Leichtgewicht feierte er seine Rundensiege. Und weil er nicht besonders groß ist, gesteht er, hatte er dabei immer leichte Reichweiten-Nachteile. Aber Schulz war schnell, wendig, ein Normalausleger, ein Techniker. Da versteht es sich von selbst, dass er den Staßfurter Boxern hilft.  
 
Nur ist es immer noch fraglich, welcher Concorden-Schützling in den Ring steigen wird gegen einen Babelsberger oder gegen einen Tschechen. Simone Tovmasyan weiß es auch nicht so genau. Stefan Krausholz war eigentlich vorgesehen, aber er ist den Gang zum Arzt bislang nicht angetreten. Und ein Attest des Doktors braucht er, will er eine Starterkarte rechtzeitig sein Eigen nennen. Dann gibt es Enrico Wilke, der hat wiederum lange pausieren müssen. Aber tatsächlich liegt für ihn noch eine Karte aus der sportlichen Vergangenheit vor. André Dornhof wird jedenfalls nicht boxen, er trainiert derzeit einfach zu wenig, um sich auch rechtzeitig fit zu fühlen. Ihm fehlt die Zeit. Und wenn man einen Blick in die ziemlich üppig gefüllte Halle am Gymnasium wirft am Montag, trainieren dort vor allem sehr junge Boxer, deren Start nicht möglich sein wird.  
 
Ein gelungener Abend soll es dennoch werden, mit Babelsbergern oder mit Tschechen. Zehn Kämpfe haben Walter Cybinski und Simone Tovmasyan geplant, eine Lichtshow wird es geben, die Cheerleader treten auf. Es ist alles schon angerichtet, jetzt müssen nur noch die Gäste kommen.  
 
Quelle: Volksstimme vom 02.05.2008
 
Klicks: 274 | Kommentare: 0
21.04.2008
Unterstützung durch Stadtratsfraktion der Linkspartei
Spende für internationales Boxturnier in Staßfurt
 
Die Staßfurter Stadtratsfraktion DIE LINKE. Staßfurt / offene Liste übergab Sportfreundinnen und Sportfreunden der Abteilung Boxen vom Staßfurter Sportverein Concordia e.V. , in Persona der Sektionsleiterin Simone Tovmasyan, anlässlich des anstehenden Internationalen Boxturniers mit einer Boxstaffel aus Belgien eine Spende zur materiell-technischen Sicherung der geplanten, integrativen Veranstaltung.  
Die Abteilung Boxen wird in Gemeinsamkeit mit dem 1. Boxclub Magdeburg am 17. Mai 2008 ein internationales Boxturnier in Staßfurt durchführen. Dazu hatte sich der Verein an zahlreiche Personen, Institutionen und Gewerbetreibende gewannt und um Unterstützung gebeten.  
 
DIE LINKE. Staßfurt Stadtratsfraktion überbrachte somit 100,00 €.. Damit möchte sie  klar ihr PRO zu einer differenzierten und erforderlichen städtischen Vereinsförderung als einen Eckpunkt kommunaler Daseinfürsorge unterstreichen – führte der Spendenüberbringer Stadtrat Gerhard Wiest (DIE LINKE), welcher auch Kultur-, Bildungs- und Sportausschussvorsitzenden des Staßfurter Stadtrates ist, aus. Er erklärte den anwesenden Jugendlichen am Beginn ihrer Trainingsstunde, dass dieses Geld die Stadträte der LINKEN von ihrer erhaltenen Aufwandsentschädigung spendeten, um so Sozial-, Sport- und Kulturprojekte, deren Finanzierung nicht gesichert ist, zu ermöglichen.  
Wiest wurde begleitet vom Basisgruppenvorsitzenden DIE LINKE. Staßfurt und Kreistagsabgeordneten  Ralf-P. Schmidt.  
 
Beide wünschten dem Verein Concordia Staßfurt e.V. im Namen der Stadtratsfraktion DIE LINKE. Staßfurt / offene Liste stets sportlich-faire Erfolge.  
 

 
Klicks: 240 | Kommentare: 0
(Bilder anklickbar)

Simone Tovmasyan (l.) freut sich über die Spende, die Gerhard Wiest und Jens-Peter Schmidt (2.v.r.) den Boxern überreichen.

Zur materiell-technischen Sicherung der integrativen Veranstaltung mit dem 1. BC Magdeburg wird die Box-Abteilung  die finanzielle Hilfe einsetzen.
05.04.2008
Colbitz-Cup
Warten auf das zweite Debüt
 
André Dornhof misst ja nur 1, 72 Meter. Da dürfte es entsprechend normal gewesen sein, dass der junge Mann mit einem recht flauen Gefühl in den Ring gestiegen war. Immerhin hatte sein Gegner, der Stendaler Glenn Scholz, 190 Zentimeter auf dem Maßband zu stehen. Der Stab der Concorden durfte von einem größtmöglichen Reichweiten-Vorteil des Kontrahenten ausgehen. Aber es kam alles anders – wie so oft.  
 
Am Donnerstag rauschte André Dornhof wieder gelassen mit dem Wagen über die Straßen der Börde, von einem nervösen Sportler war nichts zu spüren, nichts zu hören. Der Schützling des SV Concordia Staßfurt hatte ja lediglich sein Debüt im Ring gegeben am vergangenen Sonnabend beim Colbitz-Cup. Es war der 13. Kampf, den der 24-Jährige bei dieser Mammutveranstaltung also bestritt. Und die Herrin über die Staßfurter Boxer, Simone Tovmasyan, berichtet : " André wollte nur in Ruhe gelassen werden. " Das Schwergewicht ( 88 Kilo ) meinte : " Vor dem ersten Kampf ist man immer aufgeregt. " Aber dass seine Premiere nicht einmal schlappe drei Minuten dauern würde, hätte niemand gedacht. Am wenigsten Dornhof selbst, der aber auch das Erstrunden-K. o. gelassen mit folgendem Satz resümierte : " Das war schon okay. " Erst der Leberhaken, dann noch ein Kopftreffer : " Am Ohr oder am Kinn ", sagt Dornhof. So genau weiß er das nicht, so genau hat er womöglich nicht mehr hingeschaut. Irgendwo jedenfalls, wo der Experte dann von einem wirkungsvollen Treffer spricht. " Der hatte keinen richtigen Punch ", sagt Dornhof über den Gegner, obwohl Scholz von Beginn an in die Offensive gegangen war. " Aber André hat sich nicht beeindrucken lassen ", so Tovmasyan. Und dann zielte der Normalausleger genau.  
 
" Wenn André eine Lücke sieht, dann nutzt er sie ", erklärt Mario Henselin. Der Concorde ist einer der Trainer Dornhofs. Der andere heißt Leonardo Sanchez aus der Riege des Magdeburger BC. Der Coach kubanischer Herkunft und mit internationaler Boxerfahrung durfte im Sparring ebenfalls die Schlagkraft Dornhofs erfahren, immerhin hat ihm sein Schützling ein Stück vom Zahn rausgeschlagen. Tovmasyan und Henselin können über diese Episode durchaus schmunzeln. Dornhof schmunzelt nicht.  
 
Er scheint überhaupt der Mann der klaren Gedanken zu sein, dessen Weg in erster Linie zur berufl ichen Absicherung führt. Das Boxen kam erst vor zweieinhalb Jahren. Lange musste er sich gedulden, ehe er seinen ersten Kampf bestreiten durfte. Und nun kam das Debüt, und dass es so endete, " hätte ich nicht gedacht ". Die Concorden hatten eigentlich mehr mit ihm vor. Anfang Mai sollte er in Bernburg boxen, am 17. Mai sollte er beim heimischen Kampfabend im Salzlandcenter in den Ring steigen. " Ich werde vorläufi g nicht kämpfen ", erklärte er nun am Donnerstag, und fortan klang er sehr bestimmt. Zeitliche Gründe führte er an. Die Arbeit eben. Und dann könne er nicht regelmäßig trainieren. Und regelmäßig trainieren muss er, will er topfit in den In-Fight, eine seiner Stärken, gehen. " Vor meinem Debüt hatte ich mich jeden Tag ordentlich vorbereitet. " Das schafft er nun nicht mehr.  
 
Ein bisschen Hoffnung auf ein schnelles Wiedersehen nährt sich mit diesen Worten : " Wenn es kurzfristig gehen würde, würde ich vielleicht in Staßfurt kämpfen. " Aber das entscheide er je nach Gefühl. Richtig wichtig ist es ihm irgendwie nicht : " Ich wollte im Boxen ja nicht ganz hoch hinaus. " Dornhof gibt sich auch gerne Zeit bis zum nächsten Winter. Dann wäre es sein zweites Debüt.  
 
Quelle: Volksstimme vom 05.04.2008
 
Klicks: 258 | Kommentare: 1
(Bilder anklickbar)

André Dornhof (r.) nach dem Kampf. Die beiden Trainer Leonardo Sanchez vom 1. BC Magdeburg und Mario Henselin (l.) vom SVC haben entscheidenden Anteil an dem  Sieg ihres Schützlings.
31.03.2008
Colbitz-Cup
Eine Runde reicht für André Dornhof
 
Sein Debüt endete schneller, als der gesamte Stab des SV Concordia Staßfurt dachte: Beim Colbitz-Cup landete André Dornhof seinen ersten Sieg als Amateur-Boxer. Gegen Stendals Glenn Scholz benötigte der 25-Jährige, der sowohl in Staßfurt als auch beim BC Magdeburg trainiert, lediglich die erste von vier Runden, um den Fight per K.o. für sich zu entscheiden.  
 
Quelle: Volksstimme vom 31.3.2008
 
Klicks: 261 | Kommentare: 0
15.03.2008
Mario Henselin hat Lizenz zum Trainieren
Die Rückkehr der Concorden
 
Um selbst zu kämpfen, wird es an der Zeit mangeln. Mario Henselin sagt, er müsste schon dreimal pro Woche trainieren, und das auch sehr regelmäßig. Mario Henselin ist ja erst 20 Jahre jung. Und natürlich ist " der Reiz schon da ", wieder in den Ring zu steigen, wieder in den Schlagabtausch zu gehen, mit der Führhand, der Kombination, mit dem Punch. " Aber das lässt die Arbeit nicht zu ", sagt er. Er arbeitet im Schichtsystem. Aber es ist nicht nur die Arbeit, es ist auch die eigene Verantwortung. Denn Mario Henselin hat nun selbst die Lizenz zum Trainieren. Und in seiner Gruppe beim SV Concordia Staßfurt trainieren fünf junge Männer, die kurz-, mittel- und langfristig selbst in den Ring steigen können – " wenn das Interesse da ist ".  
 
Gestern erfolgte sozusagen die offizielle Übergabe des Staffelstabs. Henselin hat ihn übernommen von seiner Mutter Simone Tovmasyan, der Absteilungschefin der Concorden. Im Februar war er auf Herz und Nieren überprüft worden an einem Wochenende – und erhielt den Trainerpass. Jetzt ist er nicht mehr nur der Sportler, jetzt ist er die Autorität jeder Übungseinheit. " Nur die Älteren machen ihr Ding ", sagt Henselin, aber die Älteren halten sich vor allem fi t. Die Jüngeren wie André Dornhof, 25 Jahre, sollen sich auf ihre erste Bewährungsprobe vorbereiten. Dornhof wird sein Debüt am 29. März in Colbitz geben. Dann geht es über vier Runden à drei Minuten. Die Concorden freuen sich auf diesen lang ersehnten Moment. Staßfurt kehrt in den Ring zurück. Sollte Dornhof, der zweimal pro Woche beim befreundeten BC Magdeburg trainiert, in Colbitz gewinnen, schickt Concordia den Schwergewichtler auch in Bernburg Anfang Mai in den Ring – und dann im Salzlandcenter beim heimischen Boxabend am 17. Mai. Dort könnte ein weiterer Staßfurter beim zehn bis zwölf Kämpfe umfassenden Event eingreifen. Mehr wollten Tovmasyan und Henselin noch nicht verraten. Vielleicht ist der Reiz ja nicht nur da, sondern schon zu groß.  
 
Quelle: Volksstimme vom 15.03.2008
 
Klicks: 281 | Kommentare: 1
(Bilder anklickbar)

Mario Henselin hat den Staffelstab von Mutter Simone Tovmasyan übernommen. Henselin bereitet nun André Dornhof auf dessen ersten Kampf in Colbitz vor. Foto: Volksstimme

Weitere News findet man im Forum bzw. über unsere Newssuche.


~http://www.concordia-stassfurt.de~
:: © 2003-2007 Stefan Rösler ::