SV Concordia Stassfurt

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Trainer


Heinz Prokop

Trainer Heinz Prokop

Der in Köthen wohnende Heinz Prokop ist für Staßfurter Handballfans kein Unbekannter, wie er andererseits Concordias achten Mann aus vielen Begegnungen kennen und achten gelernt hat. Leider musste er feststellen, dass die Paul-Merkewitz-Sporthalle in den ersten Jahren Regionalliga schon einmal stärker besucht war. Heinz Prokop war schon immer ein Köthener und will es bleiben. Dafür sorgt schon die berufliche Tätigkeit als Diplom-Ingenieur-Pädagoge an der Köthener Berufsschule. Ein Titel, den der heute 53- Jährige im mehrjährigen Studium an den technischen Universitäten Magdeburg und Dresden erwarb.

Heinz Prokops Herz gehörte schon immer dem Handball. Wie viele seiner Altersgenossen war es die Sichtung in der Schule, die ihn zum Ballwurfsport brachte. Zu Prokops größten sportlichen Erfolgen als Aktiver zählen ein Vize-Bezirksmeistertitel in der B-Jugend und der 2. Platz mit einer Studentenmannschaft in der damaligen DDR.

Nach seiner Studienzeit spielte er in Köthen Bezirksliga, was damals die dritthöchste Spielklasse war. Bereits mit 18 Jahren fing Heinz an, als Übungsleiter und Trainer im Nachwuchsbereich zu arbeiten. Vor zehn Jahren erwarb Heinz Prokop die B-Lizenz und wechselte in den Männerbereich.

Schon die ersten zwei Jahre, als er die HG 85 Köthen trainierte und mit ihr den Aufstieg in die Regionalliga schaffte, machte er sich in der Region einen Namen als Fachmann, der die alte Trainerschule mit neuen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen paarte. Kaum hatte Prokop die HG Köthen in Deutschlands dritthöchste Spielklasse gebracht, begann sein zweijähriges Gastspiel bei Anhalt Bernburg, das wiederum mit dem Aufstieg in die Regionalliga endete. Ob es Heimweh war, sei dahin gestellt, Heinz Prokop ging zurück nach Köthen. Hier trainierte er bis 2003 die Regionalligamannschaft.

Als Prokop dann in seiner einjährigen Pause zu Haus die Decke auf den Kopf fiel, kam ihm der Vorschlag Concordias, ab 1. August die Mannschaft in ihr zehntes Regionalligajahr zu führen, gerade recht. Doch vom Angebot bis zur Unterschrift vergingen Wochen, die hierzulande zu großen Spekulationen führten und im wohl besten Ergebnis für beide Seiten mündeten. Es war das von Wolfgang Reiche, Klaus-Peter Duwald und Patrick Schliwa erarbeitete Konzept, das Prokop neben dem vorhandenen Stamm von talentierten Spielern reizte. Von der anderen Seite passt der Pädagoge Prokop haargenau in Concordias Philosophie, auf den eigenen Nachwuchs zu bauen, diesen auszubilden und zu fördern.

Inzwischen besteht die Concordia aus einem guten Gemisch von Routiniers und Youngstern, das einen klugen Regisseur suchte und mit Heinz Prokop fand.

Der sympathische Anfangfünfziger hat sich seine ersten Sporen inzwischen verdient und die Fans auf seiner Seite.




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